Geschichte

Geschichte

Der Kulturverein Piccolo Festival del Friuli Venezia Giulia wurde am 10. Dezember 2007 von einer Gruppe von fünf Musikern gegründet. Gesetzlicher Zweck ist die Bildung von neuem Publikum und neuen Berufsmusikern. Die erste von der neuen Partnerschaft organisierte Veranstaltung war ein denkwürdiges lyrisches Konzert für die fünfzigjährige künstlerische Karriere der beiden großen friulanischen Bässe Bonaldo Giaoitti und Alfredo Mariotti am 21. Dezember desselben Jahres.

Die erste Ausgabe des Piccolo Festival mit einem gemischten Programm aus Musik, Prosa, Tanz und Kino fand vom 6. bis 12. Juli 2008 in vier Gemeinden in der Provinz Udine statt (Reana del Rojale, Tricesimo, Tarcento und Magnano in Riviera). Die Veranstaltung im Garzoni Theater in Tricesimo zeigt die Kinderoper "Ein Märchen durch Zufall" mit Musik von Lucio Gregoretti und Nicola Sani unter der Regie von Ugo Gregoretti.

In den folgenden Ausgaben dehnte sich das Festival auf immer mehr Gemeinden aus und begann einige seiner Veranstaltungen an besonders angesehenen Orten darzubringen. Erinnern wir uns an die Produktion von "The country philosopher" von Baldassarre Galuppi in der Villa Deciani di Montegnacco unter der Leitung von Stefano Vizioli und der musikalischen Leitung von Filippo Maria Bressan. Die Besetzung wurde durch Vorsprechen ausgewählt, nun Tradition des Festivals zur Entdeckung einiger neuer Talente, die jetzt auf den Brettern der renommiertesten italienischen und internationalen Theater stehen.

2011 gibt es die erste internationale Zusammenarbeit mit dem College of Music der University of Colorado (USA), mit dem gemeinsam die Oper La cambiale di matrimonio von Gioachino Rossini produziert wurde. Mit einer Ausbildung für Solisten unter der Leitung von Lehrern der amerikanischen Universität zusammen mit großen Namen der italienischen Oper wie Alessandro Corbelli und Bonaldo Giaiotti. 2012 beginnt mit einem emotionalem Konzert in der Risiera di San Sabba die Zusammenarbeit mit der Jerusalem Opera, eine Partnerschaft die bis heute erfolgreich fortgesetzt wird und den Gedankenaustausch, die Ausbildung junger Künstler und die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Friaul-Julisch-Venetien und Israel ermöglicht hat. Das Programm der Ausgabe 2013 mit dem Titel "SempreVerdi" ist anlässlich des 200. Geburtstages des großen Operisten besonders reichhaltig.

Ihm zu Ehren wird im Schloss Spessa "La Cecchina" von Niccolò Piccinni aufgeführt, eine Oper die Verdi "die erste echte Opera buffa" nannte. Nach Verdis Jubiläum steht das Festival vor einer wichtigen Planungswende. Es wurde beschlossen sich auf Vokal-, Opern- und Kammermusik zu konzentrieren und sich im europäischen Musiktourismus zu etablieren. Im Jänner 2015 fand die erste Teilnahme des Festivals an der Internationalen Tourismusmesse in Wien statt, um die achte Ausgabe mit Mozarts "Don Giovanni" zu präsentieren, der auf der Burg San Giusto in Triest und in der Villa Manin in Passariano aufgeführt wird.

Die ersten Gruppen aus Österreich treffen ein und Dank der Qualität des Programms und der Darsteller in Kombination mit der Schönheit der Orte kommen in späteren Ausgaben immer mehr Gruppen aus Deutschland, Schweiz, Holland, Luxemburg, Frankreich usw. "Der Barbier von Sevilla" (2016), "La Cenerentola" (2017), "Die Hochzeit des Figaro" (2018) und "Das Liebeselixier“ (2019) bestätigen das Festival als Sommeroper auf höchstem Niveau, regional projiziert es immer mehr in eine internationale Dimension als grenzüberschreitendes Opernfestival im herrlichen Weingebiet Collio/Brda zwischen Italien und Slowenien.

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